Zeitlose Ballette, farbenfrohe zeitgenössische Choreografien und Opernaufführungen,erobern die Bühnen der größten Pariser Säle
Vom Palais Garnier über die Opéra Comique bis hin zu Chaillot, dem Nationaltheater für Tanz, La Seine Musicale, der Palais des Congrès de Paris oder der Opéra Bastille - in den unumgänglichen Sälen der Hauptstadt treten die renommiertesten Tanzensembles der Welt und die größten Opernsänger auf. Ob klassisches oder modernes Repertoire, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Die Saison Brasilien-Frankreich 2025 stellt auf ihrem Höhepunkt Tanz und Bewegung durch festliche und emptionale Aufführungen in den Mittelpunkt. Das Chaillot - Théâtre National de la Danse beginnt seine Themen-Wochenenden „Chaillot Expérience“ am 20. und 21. September 2025 mit einem 100 % brasilianischen Programm mit Capoeira-, Carioca-Funk- und Passinho-Vorführungen, Konzerten und Performances, Workshops. Vom 24. bis 27. September 2025 präsentiert es dann die Aufführung „Nosse Baile“ des Choreografen Henrique Rodovalho. Das Ballett der Stadt São Paulo zeigt außerdem zwei Stücke von Rafaela Sahyoun auf der Bühne des Théâtre de la Ville (23.-27. September 2025).
Weiter auf der Reise um die Welt geht es vom 24. bis 28. September 2025 im Théâtre des Champs-Elysées mit der Aufführung „Joséphine / Le Sacre du printemps“, in der afrikanische Künstler ein getanztes Diptychon um Josephine Baker und Pina Bauschs Le Sacre du Printemps aufführen.
Das Palais Garnier beginnt seine Tanzsaison mit „Gala“ (27. September 2025), die das Ensemble des Balletts der Pariser Oper und die Schüler der Tanzschule auf der Bühne vereint. Anschließend wird das romantische Ballett „Giselle“ von Jean Coralli und Jules Perrot aufgeführt (28. September bis 31. Oktober 2025).
Die brandneue Produktion „Racines“ der Choreografen George Balanchine, Mthuthuzeli November und Christopher Wheeldon, die russisches, afrikanisches und antikes Kulturerbe vermischt, wird in das Repertoire der Pariser Oper aufgenommen und ist vom 6. Oktober bis zum 10. November 2025 auf der Bühne der Opéra Bastille zu sehen.
Philippe Decouflé erobert vom 9. bis 12. Oktober 2025 den Chapiteaux-Bereich im Parc de la Villette mit seiner neuen Choreografie „Entre-Temps”, die ein Epos über die Zeit und ihre vielfältigen Variationen darstellt.
In der Seine Musicale wird vom 9. bis 26. Oktober 2025 Matthew Bornes „Swan Lake“ aufgeführt, das vollständig von einem männlichen Ballettkorps getragen wird. Der Salle Pleyel) ehrt vom 16. bis 18. Oktober 2025 den argentinischen Tango mit der Aufführung „Tango After Dark“ des Choreografen Germán Cornejo und der Star-Tänzerin Gisela Galeassi, während das Ballett „Der Nussknacker“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski am 24. und 25. Oktober 2025 auf die Bühne des Palais des Congrès de Paris zurückkehrt.
Die besten Breakdancer treten am 25. und 26. Oktober 2025 auf der Bühne des Châtelet-Theaters beim 25. Jubiläum des Battle Pro gegeneinander an. Vom 5. bis 14. November 2025 ist dann „Graham 100“ an der Reihe, das Theater mit zwei zeitgenössischen Tanzprogrammen zum Jubiläum der Kompanie der amerikanischen Choreografin Martha Graham in Schwingung zu versetzen. Die Kompanie wird 2026 einhundert Jahre alt.
Die Pariser Oper beginnt ihre Opernsaison in der Opéra Bastille mit einer futuristischen Version von Giacomo Puccinis „La Bohème“ von Claus Ruth (12. September bis 14. Oktober 2025), gefolgt von einer Uraufführung von Giuseppe Verdis spektakulärer „Aida“ von Shirin Neshat (24. September bis 4. November 2025). Ebenfalls auf dem Spielplan der Opéra Bastille: „Die Walküre“, der zweite Teil von Richard Wagners monumentaler Tetralogie in der Inszenierung von Calixto Bieito (11. bis 30. November 2025) und Pierre Audis Produktion von Puccinis "Tosca" (23. November bis 18. April 2026).
Im Palais Garnier wird in diesem Herbst das barocke „Ariodante“ von Georg Friedrich Händel (16. September bis 12. Oktober 2025) und anschließend „Figaros Hochzeit“ von Wolfgang Amadeus Mozart (15. November bis 27. Dezember 2025) aufgeführt. Die Regisseurin Netia Jones verlegt die Handlung der berühmten Opera buffa in die Kulissen der Opera Garnier.
Die Opéra-Comique bietet ihrerseits „Hoffmanns Erzählungen“, eine fantastische Oper von Jacques Offenbach (25. September bis 5. Oktober 2025), sowie die lyrische Tragödie „Iphigenie auf Tauris“ von Christoph Willibald Gluck (2. bis 12. November 2025).