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Früher war Street Food eher für seine Schnelligkeit als für die Qualität bekannt, heute ist das nicht mehr so! Street Food begeistert immer mehr Feinschmecker, es wird in angesagten Food Trucks serviert und von Küchenchefs aus biologischen Produkten zubereitet.
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Eine unausweichliche Mahlzeit auf die Hand ist das Sandwich, das in zahlreichen Formen daherkommt. In den meisten Bäckereien von Paris findet man das Schinken-Butter-Sandwich, aber einige Läden haben sich auf köstliche und originelle Sandwiches spezialisiert. Klassische Mini-Sandwiches (Marcel, Suzanne, Gaston ...), gastronomische Versionen (mit Trüffel, Comté 18 Monate) und die süßen (Aufstrich, Handwerkliche Fruchtpaste oder Schokoladenquadrate, das Pointe du grouin mit seinen bretonischen Sandwiches von einem Sternekoch, wie zum Beispiel das Bara Touseg (mit einem dünnen hausgemachten Baguette) und das Bara bihan (aus einem kleinen weichen Brötchen). Frenchie to go lässt sich von den besten Sandwich-Rezepten aus den USA inspirieren, mit Pulled pork oder Pastrami. Die Boulangerie de Thierry Max, berühmter Küchenchef der Kochsendung Top Chef, bietet Breadmakis, das sind Sandwiches in Maki-Form mit Salade Niçoise, Pastrami oder Gamba-Avocado-Grapefruit. Nicht zu vergessen natürlich Bagnard, der Spezialist für das für Nizza typischen Brötchen Pan Bagnat und Ari‘s Bagels, eine Adresse für das runde Brötchen mit dem Loch in der Mitte.
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Ein weiterer großer Klassiker des Street Food in Frankreich ist die Crêpe, die inzwischen in allen Ecken von Paris genossen wird. Ähnlich wie das Sandwich hat auch sie sich modernisiert, ist biologisch geworden und wird mit frischen Produkten belegt. Im Mardi Crêpe Club werden die glutenfreien Crêpes mit einem patentierten Kochwerkzeug angeboten und können mit 50 Zutaten nach Wahl belegt werden, die aus den aktuell besten Produkten ausgewählt wurden. Bei Krügen, einem Spezialisten für bretonische Produkte, zeigt sich die Crêpe in Form einer bretonischen Spitzhaube: Weizen, Kouigns (eine Art bretonische Pfannkuchen), Crêpes aus Buchweizen und Galettes mit Würstchen. Bei Framboise (fünf Adressen in Paris) sind die Crêpes zu 100% biologisch und mit frischen Produkten belegt. Auf der Speisekarte: süße Crêpes und Galettes, aber auch gefüllte Mini-Galettes ,als Tapas-Version und Dosa (indische Galettes aus Reis und Linsen).
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Der Bagel stammt ursprünglich aus Polen und ist auch über die Grenzen hinaus sehr beliebt, bei den Pariser Leckermäulern löst er wahre Begeisterungsstürme aus. Dieses runde Brötchen mit dem Loch in der Mitte kann man ebenso süß wie herzhaft belegen und in einem der sechs Läden von Ari‘s Bagels (Canal St-Martin, Châtelet, St-Philippe du Roule, Gare d’Austerlitz, Bastille und Rue Beaurepaire) entdecken, aber auch im Atelier du Bagel, (Rue Saint Lazare), bei First Avenue (Boulevard Pereire) und bei Factory & Co (Avenue Pierre Mendes, Cour Saint-Emilion oder Vorplatz von La Défense).
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Der Kebab ist eine Art Sandwich mit gegrilltem Fleisch aus dem Mittleren Orient und ein großer Klassiker des World food, der mit den Händen gegessen wird. Unter den Lieblingsadressen der Pariser findet man das Bodrum in der Rue des Batignolles, Les Délices d’Amour in der Avenue Jean Jaurès, Ladess in der Avenue de Clichy, Zarma in der Rue Jean-Baptiste Pigalle, Grillé Rue Saint Augustin und Urfa Dürüm in der Rue du Faubourg Saint-Denis. Was die Spezialität des Nahen Ostens angeht, so ist das die Falafel, deren Königreich sich in der Rue des Rosiers im Marais befindet. Hier eifern mehrerer Verkaufsstände auf dem Gehweg um die Wette, aber wie der Name schon sagt, ist der Beste das As du falafel. Lassen Sie sich von der langen Schlange vor dem Laden nicht abschrecken, Ihre Geduld wird belohnt, wenn Sie Ihr Falafel-Sandwich auf einer Bank auf dem nahegelegenen Place des Vosges verspeisen.
Was den asiatischen Kontinent angeht, so bietet sich das Dim sum (gedämpfte Happen) sehr gut als Fingerfood an. Ein Tipp an Kenner, die besten findet man bei Mum Dim Sum, Taokan, in der Dim Sum Cantine und bei Chez Ann.
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Auch wenn es das Konzept des Street Food schon seit ewigen Zeiten gibt, so ist die Entwicklung der Food Trucks ein eher jüngerer Trend. Der erste offizielle Food Truck der Hauptstadt war der Camion qui fume, der 2011 das Licht der Welt erblickte. Auf ihn folgten zahlreiche weiter Laster-Restaurants. Diese ambulanten Kantinen lassen sich an den öffentlichen Straßen von Paris nieder und servieren qualitativ hochwertige und hausgemacht Gerichte, manchmal sogar fast Feinschmeckerkost. Obwohl die Pariser Food Trucks hauptsächlich Burger anbieten, wie Le Réfectoire, So Food Toit, Chez Dody etc., so sind einige noch ausgesuchter, wie La Cabane de Cape Cod (Spezialitäten der Küsten der Vereinigten Staaten) oder Papelón (venezolanische Spezialitäten). Alle Informationen, wo sie zu finden sind, gibt es auf ihren Facebook-Seiten.
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Der Food-Market mit seinen rund zwanzig Ständen aller möglichen Nationalitäten (Couscous, Poutine, Bo-Bun, Tartiflette) steht an zwei Donnerstagabenden des Monats am Boulevard de Belleville zwischen den Metrostationen Couronnes und Ménilmontant. Der Marché des Enfants Rouges ist ein angesagter Ort im Haut Marais und ein richtiger überdachter Markt, mit seinen Obst- und Gemüseauslagen, aber auch den Street-Food-Ständen: Sandwiches von Alain Miam Miam, italienische Feinkost, libanesische Gerichte, Burger mit Pommes, japanischer Stand etc.