Ein Blick auf den multidisziplinären Künstler Kurt Schwitters und sein radikales Werk, das die Kunst durch die Wiederverwendung alltäglicher Materialien neu erfindet
Das Musée national Picasso-Paris widmet dem deutschen Künstler Kurt Schwitters (1887-1948) vom 6. September bis zum 7. Februar 2027 eine groß angelegte Retrospektive. Über dreihundert Werke und Dokumente - Gemälde, Skulpturen, Collagen, Skizzenbücher, Fotografien … - zeichnen den Werdegang dieses multidisziplinären Künstlers nach, der dem Dadaismus zugerechnet wird und zugleich Maler, Dichter, Typograf, Schöpfer der Zeitschrift und des Konzepts „Merz“ sowie Autor der berühmten Klangsonate „Ursonate“ war. Geprägt von den Erfahrungen des Krieges und der Zerstörung erfindet sein radikales Werk die Kunst neu, indem es Alltagsmaterialien wiederverwertet.
Von 9:30 bis 18:00 Uhr. Montag sowie am 25. Dezember und am 1. Januar geschlossen.