Eine in Frankreich bisher beispiellose Retrospektive des zeitgenössischen amerikanischen Malers Kerry James Marshall, der die in der westlichen Kunst unterrepräsentierte schwarze Gemeinschaft zum Leben erweckt
Das Musée d’Art Moderne in Paris präsentiert vom 18. September bis zum 24. Januar 2027 die erste Retrospektive in Frankreich, die dem zeitgenössischen amerikanischen Maler Kerry James Marshall gewidmet ist, der die Kunstgeschichte neu interpretiert, indem er schwarze Menschen wie in einem Manifest in den Mittelpunkt seiner Werke stellt. Der für seine farbenprächtigen, monumentalen Gemälde bekannte Künstler thematisiert die Sklaverei, die Bürgerrechtsbewegung und die Black-Power-Bewegung in den Vereinigten Staaten und hält Szenen des Alltagslebens sowie der Populärkultur fest. Die von der Royal Academy of Arts in London in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich organisierte Ausstellung vereint 70 Werke, von denen acht eigens für diese Veranstaltung geschaffen wurden.