Eine Reise ins Herz der estnischen Kunstszene von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis heute
Das Musée d’Art Moderne in Paris präsentiert bis zum 19. Juli 2026 die Ausstellung „Estnische Realitäten“, die die estnische Kunstszene von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis heute anhand der Werke von drei Generationen bedeutender Künstlerinnen beleuchtet: Olga Terri, Anu Põder und Kris Lemsalu. Der Ausstellungsparcours beleuchtet die bewegte Geschichte Estlands, indem er den Körper in den Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens rückt. Die Besucher können so Gemälde aus der unmittelbaren Nachkriegszeit mit melancholischen Farbtönen, zerbrechliche und ausdrucksstarke Skulpturen sowie zeitgenössische Installationen entdecken, die von hybriden Wesen bevölkert sind. Sie zeugt zudem von der Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit dieser baltischen Kultur über die verschiedenen politischen Regime hinweg.