Die Ausstellung „Daido Moriyama. Liebesbriefe an die Fotografie“ zu sehen, die die fast schon existenzielle Beziehung feiert, die Daido Moriyama seit den 1960er Jahren zu diesem Medium pflegt. Weit entfernt von einer klassischen chronologischen Retrospektive beleuchtet der Ausstellungsparcours die obsessive Suche des japanischen Künstlers nach dem Wesen des Bildes selbst. Durch seine Essays, seine provokativen Werke wie „Shasin yo sayonara“ (Lebewohl, Fotografie) oder seine poetischen Mise-en-abyme-Kompositionen dekonstruiert Daido Moriyama die traditionellen Regeln und hält der Fotografie einen faszinierenden Spiegel vor.