Die Zeitschrift Vogue nannte ihn den „Picasso der Patisserie“. Pierre Herme ging zunächst bei Fauchon in der Lehre, bevor er nach Japan zog, um sein Können zu erweitern. Der Erfolg im Land der aufgehenden Sonne war so groß, dass der Patissier nach Frankreich zurückkehrte, um seinen ersten Laden in der Nr. 72 der Rue Bonaparte zu eröffnen, der als „Tempel der süßen Freuden“ gilt. Dass die internationale Presse nicht müde wird, Lobeshymnen auf ihn zu singen („ein Patissier der Avantgarde und Geschmackszauberkünstler“ so Paris Match, „Küchenkaiser“ so New York Times, „König der modernen Patisserie“ so The Guardian) liegt daran, dass Pierre Hermé seine Arbeit ständig hinterfragt und neue Geschmacksterritorien erforscht, die im Gegensatz zu bestehenden Konventionen stehen. Bei ihm schmecken Makronen, Gebäck, Schokoladenpralinen, Waffeln und andere Leckereien einfach nicht so, wie überall sonst.