Die 1999 mit dem wegweisenden Ziel gegründete Fondation Pernod Ricard, die Kunstszene in Frankreich zu fördern, hat ihren Sitz in der Nähe des Bahnhofs Saint-Lazare und wird seit 2023 von Antonia Scintilla geleitet.
Die Vielfalt ihres Programms und die Bandbreite ihres Engagements beruhen auf der Überzeugung, dass Kunst ein starker Motor für Emanzipation und ein besseres Zusammenleben ist.
Jedes Jahr präsentiert die Stiftung vier Ausstellungen, die von einer anspruchsvollen kuratorischen Linie geprägt sind, sowie ein wöchentliches Programm mit Einladungen und Begegnungen, das auch online zugänglich ist. Darüber hinaus entwickelt sie im Rahmen ihres Projektraums „Aperto“ verschiedene Formate für Forschungsresidenzen und organisiert zahlreiche Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Kunsthochschulen, Verlagen und verschiedenen Institutionen – alle diese Aktivitäten sind völlig kostenlos und für alle Interessierten zugänglich.
Sowohl in Frankreich als auch auf internationaler Ebene tragen ihre Aktivitäten außerhalb der eigenen Räumlichkeiten dazu bei, Künstler*innen ebenso wie Kurator*innen, Autor*innen und verschiedenen Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Kreativität und Ideen, mit denen die Stiftung zusammenarbeitet, eine größere Sichtbarkeit zu verschaffen.
Das Team der Stiftung fördert das Experimentieren, den Austausch von Ideen und die Transformation von Formen auf verschiedenen Ebenen und erneuert dabei ständig seine Methoden und Perspektiven. Dieses Engagement zielt darauf ab, einen anspruchsvollen und kontinuierlichen Dialog mit den Akteur*innen einer sich ständig wandelnden Kunstszene zu pflegen, die eng mit den Herausforderungen der Gegenwart verbunden ist.
In dieser Dynamik hat die Stiftung im Jahr 2025, nach Abschluss der 25. Ausgabe ihres Preises, eine grundlegende Reflexion über die Modalitäten angestoßen, die dieses historische Förderprogramm für die französische Kunstszene bis dahin geprägt hatten.
Mit der Einführung des „Nouveau Programme“ bekräftigt die Stiftung heute ihren Willen, ein erneuertes Modell der Begleitung und Förderung anzubieten, das sich von den nach wie vor weit verbreiteten Logiken des Wettbewerbs und der Beschleunigung löst. So richtet sie eine nachhaltige, aufmerksame und vollständig individuell zugeschnittene Begleitung ein, ganz im Sinne ihres gesamten Programms.