Eine Ausstellung, die aufzeigt, wie Kleidung das Image und die Identität der Künstler vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts geprägt hat
Vom 23. September 2026 bis zum 24. Januar 2027 widmet das Musée Bourdelle eine originelle Ausstellung der Art und Weise, wie Künstler Kleidung genutzt haben, um ihre Identität und ihr öffentliches Image zu prägen. Unter dem Titel „L'étoffe de l'artiste“. Von Rosa Bonheur bis Sonia Delaunay“ befasst sie sich mit der Entwicklung der Kleidungsstile der Künstler vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
Anhand von Originalkleidungsstücken, Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien zeigt der Ausstellungsparcours, wie die Kleidung zu einem echten Mittel des künstlerischen Ausdrucks wird. Atelierkittel, Arbeitskleidung, Festkleidung oder avantgardistische Kreationen erzählen ebenso viel über die Persönlichkeiten wie über die ästhetischen Strömungen ihrer Zeit. Persönlichkeiten wie Rosa Bonheur, Gustav Klimt, Foujita, Sonia Delaunay, Camille Bernier oder auch Antoine Bourdelle veranschaulichen diese Auseinandersetzung mit der Selbstinszenierung.
Indem sie die Verbindungen zwischen Mode, Kunst und Identität untersucht, bietet die Ausstellung einen neuen Blick auf die Künstler und zeigt, wie ihre Kleidungswahl sowohl zu ihrem kreativen Schaffen als auch zu ihrem Nachruhm beiträgt.